Stell dir vor: Du schickst Einladungen zu deiner Party raus. Einige per E-Mail, andere per WhatsApp, ein paar auf Papier mit einem hübschen QR-Code drauf. Am Ende weisst du zwar, wer da war, aber nicht, wie die Leute überhaupt von deiner Party erfahren haben. Blöd, oder?
Genau hier kommen UTM Parameter ins Spiel.
UTM steht für Urchin Tracking Module (ja, der Name ist alt und nerdig). Gemeint sind kleine Zusatzinfos, die du an eine URL dranhängst. Diese Infos helfen dir zu erkennen, woher jemand auf deine Website gekommen ist und warum.
Alles hinter dem Fragezeichen sind die UTM Parameter. Sie sind für deine Besucher unsichtbar und ändern nichts an der Funktionsweise deiner Website.
Mit UTM Parametern kannst du genau analysieren:
Kurz gesagt: Du kannst jeden Link messbar machen.
Du musst nicht alle verwenden, aber diese sind die Klassiker:
| Parameter | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
utm_source |
Die Quelle (z. B. Newsletter, Facebook, QR-Code) | newsletter, facebook, qr_code |
utm_medium |
Das Medium (z. B. E-Mail, Social, Print) | email, social, print |
utm_campaign |
Die Kampagne (z. B. Frühling 2025, Black Friday) | fruehling2025, blackfriday |
utm_term |
Optional: Für bezahlte Anzeigen, z. B. das Keyword | vegane_schuhe, bio_kosmetik |
utm_content |
Optional: Um A/B-Tests zu unterscheiden | button_rot, button_blau |
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Hier ein paar praktische Einsatzbeispiele für dein Marketing:
Du willst wissen, ob dein Monatsnewsletter Leser wirklich auf deine Seite bringt?
Du postest auf LinkedIn, Instagram und TikTok, aber welcher Kanal bringt dir die meisten Klicks?
Erstelle für jede Plattform eigene UTM Codes. So siehst du nicht nur, dass Social Media funktioniert, sondern welche Plattform am besten performt. Instagram kann dir 10x mehr Conversions bringen als LinkedIn oder umgekehrt!
Ein QR-Code im Flyer oder auf einem Plakat? Ohne UTM ist der Traffic danach unsichtbar.
👉 So siehst du im Analytics-Tool: «Ah, 150 Leute kamen vom QR-Code im Flyer!»
Auch hier super hilfreich. So kannst du verschiedene Anzeigen direkt vergleichen.
Sobald du deine Links mit UTM Parametern verschickt oder eingebaut hast, passiert die Magie in deinem Analysetool, z. B. in:
Dort kannst du dann ganz easy sehen:
Das hilft dir, deine Marketing Massnahmen gezielt zu optimieren, statt einfach ins Blaue zu posten.
utm_source=Newsletter ≠ utm_source=newsletter → das sind zwei verschiedene Quellen im Tracking! Google Analytics unterscheidet Gross und Kleinschreibung.
Verwende _ oder -, z. B. black_friday oder black-friday. Leerzeichen werden in URLs nicht korrekt dargestellt.
Auf deiner eigenen Website brauchst du keine UTM Parameter. Das verwirrt nur dein Tracking und überschreibt die ursprüngliche Traffic Quelle.
Lege ein Dokument mit klaren Regeln an:
weihnachten_2025 statt w25Du musst das nicht alles per Hand eintippen! Verwende einfach kostenlose Tools:
Szenario: Du hast eine Produktlancierung mit verschiedenen Kanälen:
✨ Erkenntnis: LinkedIn und der Flyer haben die höchste Qualität. Instagram bringt Masse, aber weniger Conversions. Optimiere dein Budget entsprechend!
UTM Parameter sind wie Spürhunde für dein Marketing. Sie zeigen dir genau, woher deine Besucher kommen und welche Massnahmen wirklich funktionieren.
Egal ob Newsletter, QR-Code im Flyer oder ein LinkedIn Post: Wenn du smart arbeitest, arbeitest du mit UTM.